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Die Sonnenwege

Dolomitenblick

Ca. 600 Höhenmeter sind auf diesem Weg zu überwinden – er verläuft im ersten Teilstück den Grafenbach entlang, von dem hier berichtet wird. Dieser murfähige Wildbach stellte bei intensiven Regenfällen schon immer ein gewisses Gefährdungspotential für die Anliegenden Gemeinden dar. Schutzmaßnahmen wie Geschiebesperren oder Aufforstungen sollen größere Schäden verhindern.

Von den vielen Mühlen, die einst vom Grafenbach angetrieben wurden, ist leider nicht mehr viel zu sehen, ihre Bedeutung soll hier aber nochmals aufgezeigt werden.
Vorgestellt werden auch der Maler Karl Untergasser und der Schnitzer und Bildhauer Bartholomäus Oberegger, die in der Gemeinde Gaimberg beheimatet waren.
Auf dem höchsten Punkt des Weges, der sog. Tschule, wird der Wanderer mit einem herrlichen Ausblick auf die Dolomiten belohnt.

Starttafel
An der Talstation der Zettersfeldbahn beginnt dieser Rundwanderweg

1. Der Grafenbach
Die erste Station des Weges stellt uns den Nutzen aber auch die Gefahr, die der Grafenbach mit sich brachte, dar. Viele Mühlen wurden einst vom Wasser dieses Baches angetrieben, um das Getreide zu Mehl und Schrot zu vermahlen oder auch, um Maschinen in der nahegelegenen Tenne zu betreiben. Bei starkem Regen kann dieser kleine Bach aber zu einem reißenden Wildbach anschwellen. Sperrenstaffelungen, Dämme oder Geschiebeablagerungsplätze sollen das Gemeindegebiet von Gaimberg und Lienz schützen.
In der Nähe dieses Platzes findet sich das Geburtshaus von Bartholomäus Oberegger. Er war bekannt als Schnitzer vieler Krippenfiguren oder auch des Heiligen Florian am Feuerwehrhaus in Gaimberg.

2. Karl Untergasser
Er war ein bekannter, in Sand in Taufers geborener Maler, der bis zu seinem Tode 1940 in Gaimberg lebte. Einige seiner Werke sind in der Grafendorfer Kirche zu bestaunen, wie z.B. die Glasfenster oder die Bilder des neugotischen Flügelaltars.

3. Dolomitenblick – die Lienzer Dolomiten
Dieser Platz bietet einen herrlichen Ausblick auf das Bergpanorama der Lienzer Dolomiten, beeindruckend ist das abendliche „Alpenglühen“, das den grauen Gebirgsstock in ein goldgelbes bis rötliches Licht taucht. Bis ins Mittelalter wurden diese schroffen Gebirgszüge noch die „Unholden“ genannt, wo Teufel, Hexen und Gnome ihr Unwesen trieben. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann ihre touristische Erschließung die Lienzer Alpenvereinssektion einigte sich auf den Namen „Lienzer Dolomiten“.


Streckenverlauf: Rundwanderung durch die Gemeinden Gaimberg und Thurn
Start: Zettersfeld/Talstation
Weiterer Wegverlauf: Grafenbach – „Mesner Riese“ – „Tschule“
Retourweg: über das Gemeindegebiet von Thurn – zurück zur Zettersfeld/Talstation
Einkehrmöglichkeiten: Mocafè, Jausenstation Ploierhof, Hotel Haidenhof


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