Homepage der Sonnendrfer Oberlienz, Thurn und Gaimberg

Die Sonnenwege

Dorfrunde Gaimberg

Auf der „Dorfrunde Gaimberg“ wandert der Besucher durch die Felder der LIenzer Sonnseite und fragt sich vielleicht, woher der Name „Totenweg“ kommt, warum hier so viele Mauern zu finden sind oder welchem Zweck eine Harpfe diente.

Wissenswertes dazu und zur Entwicklung dieser einzigartigen Kulturlandschaft wird dem Wanderer auf den Stationen entlang dieses Themenweges nähergebracht. Über die Gebirgswelt der Lienzer Dolomiten und deren touristischer Erschließung gibt eine weitere Tafel Auskunft. Und das „Sonnenplatzl“ bei der Grafendorfer Kirche lädt zum Rasten ein – eine Sonnenuhr zeigt hier an, „welche Stunde es geschlagen hat“.

Starttafel
Dieser Rundweg beginnt in der Nähe der Pfarrkirche St. Andrä, im ältesten Stadtteil von Lienz – am Patriasdorfer Platz’l.

1. Dorfblick Grafendorf
Zwischen den Heckenbändern eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf den Ortsteil Grafendorf – einem uralten Siedlungsgrund, der im Mittelalter den Herren von Grafendorf unterstellt war. Die vielen Klaubsteinmauern dieser Landschaft entstanden durch Entsteinen der Felder, denn fast die gesamte Sonnseite wurde früher ackerbaulich genutzt. Und am sog. Totenweg brachte man einst die Verstorbenen von Thurn zur Lienzer Pfarrkirche St. Andrä.

2. Die Lienzer Dolomiten
Hält der Wanderer an diesem Platz inne, kann er den Blick auf das Bergpanorama der Lienzer Dolomiten genießen. Der wild zerklüftete Gebirgsstock besteht an der Oberfläche aus Hauptdolomit und Wettersteinkalk. Auf den mageren Kalkwiesen gedeihen seltene Pflanzen wie Frauenschuh oder Dolomiten-Streifenfarn.

3. Rund um die Harpfe
In den 1950-er Jahren zählte man in Grafendorf neunzehn Harpfen, heute existieren davon nur noch sechs. Sie wurden einst als Gerüst zum Trocknen von Getreide, Mais aber auch Gras verwendet und geben damit Zeugnis jahrhundertealter bäuerlicher Nutzungsweisen.


4. Sonnenplatz’l
Mit rund 2000 Sonnenstunden im Jahr weist das Lienzer Becken und bes. die Gemeinde Gaimberg damit den höchsten Wert Österreichs auf. Der hier angelegte „Rast- und Kraftplatz“ im Ortszentrum von Grafendorf lädt zum Ausruhen und Sonne tanken ein.

5. Der Haidenhof
Nimmt man als Alternativroute den Weg über den „Haidenhof“, trifft man auf ein Anwesen, das bereits 1271 zum erstenmal erwähnt wurde und einstmals als Zulieferer von Nahrungsmittel für Schloss Bruck gedient haben soll. Der Name stammt wahrscheinlich vom Buchweizenanbau, mundartlich „Hoaden“ genannt. Heute ist das Gebäude ein 4-Sterne Hotel, wo man auch die kulinarischen Köstlichkeiten der Haidenhof-Küche genießen kann.


Streckenverlauf: Rundwanderweg durch die Gemeinden Gaimberg und Lienz
Start: Patriasdorfer Platz’l
Weiterer Wegverlauf: Totenweg – Scherenweg – Gaimberg/Zentrum – Webhofer – zurück zum Patriasdorfer Platz’l in Lienz
Retourweg: über Haidenhof und Moarfeld zurück zum Patriasdorfer Platz’l
Einkehrmöglichkeiten: Hotel Haidenhof, Obst-Hofladen Webhofer
Öffentlich zugängliches WC: am Sonnenplatz’l in Grafendorf


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